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MONTAGEANLAGEN

Hebeanlage für Schienenfahrzeuge

By | BAHNTECHNIK

Im Bereich Montaganlagen wurden unter anderem von KHU Sondermaschinen Hebe- und Montageanlagen für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen gebaut.

Diese 4-Säulen Hebe- und Montageanlage wurde speziell für die Montage von Drehgestellen von Schienenfahrzeugen entwickelt. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus 4 Hubsäulen und einem Grundrahmen auf dem eine Laufkatze mit hydraulischen Spannzylindern längs geführt wird, um die Federn des Drehgestells vorzuspannen und montieren zu können. Darüber hinaus können auch weitere Montagevorrichtungen in die Hebeanlage integriert werden.

Die 4 Hubsäulen sind hydromechanisch betrieben und verfügen über ein spezielles Gleichlaufsystem. Ein bedeutender Vorteil dieser Ausführung besteht darin, dass der Zugang unter die Anlage barrierefrei möglich ist, da kein eigener Grundrahmen am Boden erforderlich ist und die Anlage nur über die 4 Hubsäulen mit dem Boden befestigt wird. Auch ist die einfache Beladung mittels Kran möglich, da auch hier keine Rahmenelemente den Zugang verhindern. Die Hebeanlage verfügt über einen Hub von 1700 mm und kann Lasten von bis zu 30 T heben.

Filterproduktionslinie

By | ANLAGENTECHNIK

Diese Anlage von KHU Sondermaschinen dient zur Herstellung von Papierfiltern für die Automobilindustrie. Hierbei handelt es sich um eine zweistöckige Fertigungsstrasse, wobei im oberen Teil die Bearbeitungen stattfinden. Unten werden dann die beinahe fertigen Filter in Gegenrichtung transportiert. Hierbei wird der Klebstoff, der den Filter mit dem Grundkörper verbindet, vollständig ausgehärtet und schließlich entnommen.

Am Anfang und am Ende befinden sich Liftstationen, die die beiden Ebenen verbinden und somit das Umlaufsystem schließen.

Ein ausgeklügeltes, ca. 40m langes Transportwagensystem dient als Werkstückträger. Im oberen Abschnitt werden die Wagen mittels Zahnradantrieb, ähnlich einer Zahnradbahn, jedoch mit der Zahnstange auf dem Wagen und Antriebsrädern auf der Anlage, in ca. 3 Sekunden von Station zu Station transportiert.

Unten fördert ein Kettensystem die Transportwagen mit geringer Geschwindigkeit. Die Transportwagen sind hierbei zweiteilig ausgeführt. In der oberen Ebene werden zunächst die Wägen geöffnet, d.h. der Oberteil wird abgehoben und parallel zum Unterteil mit transportiert. Der Öffnungs- bzw. Schließvorgang beträgt  ca. 6 Sekunden.
Danach werden die fertigen Filter entnommen, der Wagen gereinigt und neu bestückt. Mit Robotern werden die einzelnen Bearbeitungen, wie Trennmittelauftragung, Bestückung, Dosierung der Klebstoffe, usw. erledigt. So kann eine große Zahl an unterschiedlichen Filtertypen leicht und mit sehr kurzen Umrüstzeiten hergestellt werden.

Nach den Bearbeitungen wird das Oberteil wieder auf den Wagen gelegt, gespannt und verriegelt und mit der zweiten Liftstation in die untere Ebene zum Aushärten befördert. Die Transportwägen sind mit einer Heizvorrichtung und Regelsystem versehen. Die Energiezufuhr erfolgt mittels Stromschienensystem, über die gesamte Länge der Anlage, auf beiden Ebenen.

Weiters befinden sich Datenlogger mit Infrarot-Schnittstellen auf den Transportwägen. Hierbei werden Prozessdaten, wie Filtertyp, Seriennummer, Temperaturverlauf, usw. gespeichert und an den Schnittstellen über Profi-Bus dem EDV-System übergeben. Die Parameter für die Regelung, wie Temperatursollwerte und Temperaturverlauf werden ebenfalls über die Infrarot-Schnittstelle übertragen.

Dosenverschließanlage

By | Allgemein

Diese Maschine von  KHU Sondermaschinen kann in eine Gesamtabfülllinie integriert werden, wobei als Füllgut Farben, Lacke, Speiseöl, Frittierfett etc. möglich sind. Die Anlage ist konzipiert für das Abfüllen, Aufdeckeln und Verschließen von Weißblechgebinde.

Der Wechsel zwischen den Formaten von den Weißblechgebinden lässt sich bei Bedarf berücksichtigen. Die Anlage dient dem vollautomatischen Verschließen von Frittierfettdosen mit Spannringdeckel und ist nach den gültigen ATEX-Normen ausgeführt.

Beim Einlauf der Maschine befindet sich das Deckelmagazin. Von hier werden die Deckel einzeln abgenommen, mittig positioniert und mit einem Greifarm auf die Dose abgelgt.

Das Deckelmagazin ist so konzipiert, dass sämtliche Deckelformate ohne weitere Umstellung entnommen werden können. Es muss einzig der Saugkopf in seiner Querbewegung durch verstellbare Anschläge kontrolliert werden, sodass der jeweilige Deckel immer mittig aufgenommen wird. Das lineare Deckelmagazin (2 – 6 Stöße) steht vorteilhafterweise schräg geneigt, um sicherzustellen, daß die Deckel bei Entnahme an den Stütz – und Führungssäulen anliegen und damit weitgehend mittig entnommen werden.

Der Deckelstoß wird über Hubgabeln und Zylinder der Entnahme gemäß nachgetaktet, sodaß die Entnahme immer an der gleichen Stelle erfolgt.

Nach Entnahme des letzten Deckels wird der nächste Stoß automatisch in die Entnahmestation befördert. Die Beschickung des Magazins kann bei laufendem Betrieb der Maschine manuell oder automatisch erfolgen.
Die Maschine beinhaltet fest eingebaute, hintereinander angeordnete Verschliessstationen. Es ist nur jeweils 1 Kopf im Einsatz, der nicht verwendete Kopf wird manuell in die obere Endlage gestellt.

Der Transport der Eimer erfolgt auf dem Doppelkettenförderer, während des Verschlussprozess wird das Gebinde vom Band abgehoben und in den Verschliesskopf geführt, wonach die Verschliessrollen automatisch zugestellt und der L-Ring durch die rotierenden Rollen umgeformt wird. Alternativ kann der Verschlusskopf nach unten bewegt werden, um den Verschliessvorgang zu starten.

Das Gebinde wird anschließend wieder abgesenkt und verlässt die Station  auf der Förderkette.  Eine der beiden Stationen ist derart ausgestattet, dass ein vom Abfüller beigestellter Kunststoffeimer nur durch Eindrücken eines KS-Deckels verschlossen werden kann.

Die Umrüstung bei Gebindewechsel besteht aus: Verschliessköpfe höhenmäßig verstellen durch Handkurbel, Führungsschienen an den Durchmesser anpassen (faltbare Doppelführung), eventuell Adapterplatte zum Eindrücken des KS-Deckels montieren.